Die Taube und der Soldat

Gefechtsszene aus dem Südirak (Foto:dpa)

Die Kriegsbilder, die man in der Fotogalerie auf www.n24.de sehen kann, widerlegen die Theorie von einem "sauberen" Krieg im Zeitalter der Präzisionswaffen. Darüber können auch technizistische Begriffe wie "Kampagne" (für ein Flächenbombardement) und "Kollateral-Schäden" (für das Auslöschen von Menschenleben) nicht hinwegtäuschen. Angesichts der Bilder des Schreckens wird der sprachliche Zynismus der Militärs mehr als offenkundig. Die von N 24 veröffentlichten Fotos werden dabei wohl nur die "harmlosen" sein, die von der Zensur freigegeben wurden. Zuweilen aber gelingt den Kriegsreportern ein Zufallsschnappschuß mit einem Symbolgehalt, wie er nicht größer sein könnte. Das obige Foto zeigt eine Kampfszene aus dem Südirak.

Dazu schrieb ein AOL-Mitglied folgende, wunderbare Zeilen:

"Die Taube und der Soldat sind in uns, in jedem von uns. Wer das erkannt hat, muss noch den Schritt tun, die Taube zu füttern und den Soldaten zu besänftigen.

Beobachten wir uns in unserem täglichen Leben.

Sehr aufmerksam. Immer dann, wenn wir einen anderen absichtlich verletzen, verletzen wir die Flügel der Taube.

Dies scheint mir der Beitrag zu sein, den jeder zu leisten imstande ist - jenseits von Bestürzung und Schmerz und Abscheu."  (Edith Zeile)

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